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Gattung anzusehen sei, obwohl Alle darin cinstimmten, daß esweder eine Feluckc, noch eine Bombardiergalliote oder Galeere sei.
Diese ganze Zeit über war Ghita stnnun und in Gedankenvertieft dagestanden, gerade wie Tommaso bei der andern Gruppe,nur aus ganz verschiedenem Beweggründe. Trotz des unaufhör-lichen Geplauders und der mancherlei spaßhaften Einfälle ihrerFreundinnen hatte sie den Blick kaum einen Augenblick von demLugger abgcwendet, auf welche» ihr Auge wie durch einen Zauberfestgebannt schien. Einem unbeschäftigten Zuschauer, der diesesinteressante Mädchen beobachtet hätte, wurde wohl der Wechselin dem Ausdrucke ihres Gesichtes ausgefallen sein, das, voll zar-ten Gefühls, nur zu oft die vorübergehende Erregung ihres In-nern ausdrückte. Wäre vollends dieser Beobachter scharfblickendgenug gewesen, um solche Anregungen, vermöge der Lebendigkeitihres Ausdrucks — von der gewöhnlicheren Empfiudungsweise ihrerGefährtinnen zu unterscheiden, so würde ihm nicht entgangen sein,wie bald ein Schatten der Angst und selbst der Unruhe, und baldwieder das heimliche Lächeln der Freude und des Entzückens inihren sprechenden Zügen sichtbar wurde. Hohe Röthe wechseltemit tiefer Blässe, und als der Lngger plötzlich seinen Kurs wech-selnd bei dem Winde braßte und dann, dem Delphi» in seinenmnthwilligen Sprüngen ähnlich, wieder davon abfiel — da leuch-tete einen Augenblick lang ein Strahl der Freude in ihrem saustenblauen Auge, der das Mädchen wahrhaft bezaubernd machte.
Keine dieser vorübergehenden Erscheinungen war jedoch vonder geschwätzigen Gruppe der sic umringenden Mädchen bemerktworden, so daß sie, ohne eine Frage und noch viel weniger einenVerdacht zu erwecken, sich fast mit voller Freiheit den Eindrückenüberlassen konnte, welche jenen öfteren Wechsel veranlaßt hatten.
Die Gruppe der Jungfrauen um Ghita hatte sich zwar, mitweiblichem Zartgefühl, etwas abseits von dem großen Haufen ver-sammelt, war aber dennoch nur wenige Ruthen von Maso's