Vorwort.
Wie viel an der nachfolgenden Erzählung dem Gebietewirklicher Thatsachcn, wie viel dein der Dichtung angehöre,möge der geneigte Leser uns erlassen, hier zu berichten;wir schweigen absichtlich darüber, und Forscher, denen ihreMuße solche Beschäftigung erlaubt, mögen die Mühe, eineGränzlinie aufzufindcn, selbst auf sich nehmen.
Die Wahl des Schauplatzes wird keiner Rechtfertigungbedürfen: wer sich darüber entschuldigen wollte, irgend Je-mand entweder in der Phantasie oder in der Wirklichkeitnach einem Meere wie das mittelländische, an Küsten wiedie Italiens — geführt zu haben, würde in eine Zierereiverfallen, von der wir wenigstens uns frei wissen. DieAusführung unseres Gemäldes mag hinter der ursprüng-lichen Idee zurückgeblieben sein, aber jedes edle Wagnißträgt seine Berechtigung in sich selber, besonders wo einMißlingen nur auf den Urheber zurücksallen kann. Werdie Schauplätze je gesehen hat, die wir in so schwachenund unvollkommenen Umrissen gezeichnet haben, wird um