Nach dm Sagen der Morgenländer. Z27
Um so weniger, nach meiner Meynung, als darinSinn liegt: es ist die Geschichte des Ueberganges von deneinfachen Milch- und Pflanzcnspeisen zu animalischer Kostund Erhöhung ihres Geschmacks durch Spezereyen, nebstdem angenommenen moralischen Einflüsse davon.
M.
5 ?) Anquetil schreibt Destur; Aufseher. M.
58) ck' -r^sne,«
M.
5 g) Zeichen des uneingeschränktesten Vertrauens.
Ludolf.
60) Ein allerdings widerlicher Auswuchs auch in demGedichte. Der wilde, harte, nie ruhige Zohak mag aufDenkmahlen späterer Zeit durch diese abenteuerliche Ge-stalt bezeichnet worden seyn. Der Dichter zeigt, wie erso einen Charakter bekam; dadurch, daß er vom Teufeleingehauchten Gelüsten sich unmäßig überließ; daher dieewige Unruhe der Leidenschaft, der nie sterbende Wurm!
M.
6t) Zohak wirft sich in kriegerisches Leben; ihm istsein Volk nichts, wenn er nur die ihn verzehrende Un-ruhe beschäftiget. M«
62; Die 700jährige Dynastie, die Zeiten schwelgeri-schen Friedens, «schlappten die Kraft des blos genießen-den Herrschers, worauf (wie so oft) seine Macht in Aus-lösung überging. M.
6Z) Schnell, listig, unwiderstehlich, wie mythologi-sche Drachen. M.
6st) Drachenförmige Paniere kennt Aclianus inIndien. Hat doch selbst Kaiser Sigmund einen Drachen-Orden gestiftet! M,
65 ) Auch in späteren Zeiten vielleicht ein Zufluchts-ort des letzten Saffaniden; wovon die Sage zu Ferdusj'sZeit noch fast neu war. M.