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IV. D sh e m sh j d.
„Und meine Seele nähret sich mit deinem Bilde allein.„Eine einige Bitte hätt' ich an meinen König,„Obschon ich der Erfüllung nicht werth bin.
„Daß der Monarch mir erlaube, die Spitze seinerSchultern
„Küssen, und mit Augen und Stirn sie berühren zudürfen."
Als Zohak seiner Bitte ein gefälliges Ohr lieh,
Kannte der Unglückliche die geheime Absicht nicht.
Er sprach: „gern bewillige ich dein Begehren;„Bielleicht wird hierdurch dein Name noch mehr ver-herrlichet."
Er hieß den Div sich ihm nähern,
Und erlaubte ihm, seine Schultern zu küssen.
Er küßte sie; plötzlich verschwand er unter die Erde.Nie sahen die Menschen ein ähnliches Wunder.
Zwey schwarze Schlangen wuchsen dem König zu denSchultern heraus 60).
Bestürzt ward der König; ängstlich sucht' er um Hülfe.Zuletzt ließ er sie beyde von der Schulter abschneiden.Aber, (es ist natürlich, wenn du erstaunst,:
Wie zwey Baumsprossen schossen die gräßlichen LhiereWieder aus der Wurzel hervor.
Es versammelten bey ihm sich die weisesten Aerzte;Lange berathschlagten sie unter sich;
Sie versuchten alle denkbaren Zaubermittel;
Sie fanden keine Rettung für dieses Uebel.
Wiederum kam Ebliß, unter die Gestalt einesArztes verborgen;
Mit Wissen begabt, näherte er sich dem Monarchen.
Er sprach bedenklich: „Dies ist ein langwieriges Uebel;„Was sonst Krankheiten heilt, würde hier nichts hel-fen.