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Zur Philosophie und Geschichte Theil 1 (1820) Die Vorwelt
Entstehung
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283
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in. Persepolitanische Briefe. 28.3

der Liturgie, als Zoroasters Schüler. Dieser wirdals Instituts, nicht etwa nur der Magier allein,sondern aller Provinzen und Stande in ihren Pflich-ten bezeichnet: sein Ferucr wird angcrusen; sein An-sehen stellet das Gesetz fest. Die höchsten Lobsprüchewerden an ihn gewendet; sein Geschlecht sogar, Vor-fahren, Mutter, Weib, Kinder, sind bereits cano-nisiret. Sonnenklare Anzeigen, daß diese Liturgienlange nach seinem Tode (wie wir sehen werden, un-ter den Saffaniden,) abgefaßt sind; da in ihnen Zc-roastcr als Haupt und Stifter der Parsen-Religion,als religiöser Gesetzgeber und Einrichter Persiens, alsGoldstern strahlet. ^

4. Wann lebte jener Modische Sapetman,der den Namen Zoroaster erhielt? Nicht nur dieeinstimmige Tradition der Morgenlander, sondernauch die Anrufungen (Jeschts) des Zend-Avesta brin-gen ihn mit einem Könige Gustasp zusammen,dessen Seele mit der seinigen oft zugleich, zugleichauch mit seinem, Gustasps, ganzem Geschlecht, mitneun und zwanzig Söhnen, Bruder, Minister u. f.als Schüler, Ausrichter und Bewcrksteller des Zc-roastrischen Gesetzes angerufen wird. Daß diese An-rufungen aus den Zeiten der Sassaniden seyen, istkaum zu bezweifeln; es sind also zwar spate Zeugen,die nächsten indeß, die wir haben.

5 . Wer war dieser G ustasp? Kein Zwei-fel , daß es nach der Meynung der Morgenländerder Monarch seyn sollte, den wir Histaspes nen-nen, in ihrem Königsverzeichnisse der fünfte Khcan.Die neuere Hypothese, die den in den Liturgienals Einrichter des Persischen Kultus angenommenen