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Zur Philosophie und Geschichte Theil 1 (1820) Die Vorwelt
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HI. Persepvlitanische Briefe. 27»

weiter aufklärcn? Aufklären läßt sich, was auf-geklärt werden kann; nicht aber ein im Licht ver-schlungener Ormuzd. Der nicht-astrologische Eyklus,der den Persern die zwölftausendjahrige Hoffnungs-Periode eingab, liegt offen zu Tage. „Ueber denGrund der bestimmten Zahl der sieben Amschaspandsund Erzdews und ihre Bedeutung sind die Meynun-gen auch streitig." Nur der Unverständigen Mey-nungcn können hierüber streitig seyn: denn schonHesiodus sagt, und zwar wissend: „sie habenden Gebrauch, auf die höchsten Berge zu steigenund zu opfern, und nennen den ganzen Umkreis desHimmels Jupiter. Sie opfern der Sonne, demMonde, der Erde, dem Feuer, dem Wasser, denWinden." Da stehen die sieben großen Naturgeister.Möge er sie nach Griechischer Art nennen und ord-nen ; genug, es sind die sieben richtig gezählten Am-schaspands. Nach Hyde und d'Anquelil, dünktmich, ließe sich der Grund der sechs Zeiten- undNakurfürsten mit ihrem Vorsteher endlich doch be-greifen.

„Die wahrscheinlichste Bedeutung ist, daß dieHaupteigenschaften des Ormuzd, Güte, Wahrhaf-tigkeit, Gerechtigkeit, Weisheit, Fülle, Seligkeit"— (Ormuzd und seine sechs Amschaspands verzeihenmir, ich schlafe) — und im Gegentheil die Haupt-eigenschaften des Ahriman, Bosheit, Lügenhaf-tigkeit, Ungerechtigkeit, Thorheit, Mangel und Elendpersonisizirt sind." Ich schlaft. „Zu den sechs per-sonisizirten Hauptcigenschaften wurden Ormuzd selbstund Ahrimann selbst mitgezählet." (Lassen Sie sichalso, m. Fr., zu Ihren personifizirtcn Haupteigcn-schaften als Amschaspands, die um Ihren Thron