HI. Perfcpolitanische Briefe. 249
Zoon, das vierfache Lebendige, das oft undviel verändert als ein Symplcgma, oder als dergroße Wagen der Natur erscheinet. Was in denWolken, was in einem Gedicht weit verbreitet er-scheinen konnte, mußte sich auf Glückessteinen undAmuleten in einem engen Raum aufrichten, undwie konnte es dies besser, als daß cs auf leichtenFüßen einher ging, und den Wächter, den Aufruferder Zeiten oder das edle Roß oberwärts zeigte..
Wie das Neujahrsfest des Frühlings, wurdendie andern Jahreszeiten symbolisiret; die Sonne inihrer Löwenstärke; der Schütz in spateren Zeitenmit zugefügtcn Griechischen Symbolen des Jupi-ters und Adlers; der Steinbock mit dem Fisch inEins gestaltet, mit dem Fruchthorn oder mit Fi-schen begleitet, u. f. Die sechs Jahreszeiten selbst,oder sie mit ihren Dienern, die sogenannten zwölfHimmelreichen stelleten sich in einer Ellipse schild-förmig dar; zwischen ihnen ein Schild oder auch einHeld auf dem Schilde, der das Ganze gleichsamzusammcnhielt, des Jahres Wehrsmann und Be-wahrer. In jeder Mischung mit fremden Ideen be-hält die Urvorstellung ihren Charakter.
Der Alte der Tage ward durch Vermi-schung der Zeiten und Völker auch bis zum Un-kenntlichen neu modisiciret. Die Schwingen, aufdenen er einst schwebte, wurden ihm an Haupt,an Schultern, Lenden und Hinabwarts vervier-facht ; oder er ward mit befruchtender Kraft un-ter eben den Symbolen zum Jünglinge gestaltet.Christlicher Weise ließ man ihn aus einer Säuleentstehen, legte den Gürtel (Kosti), den er einst