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Zur Philosophie und Geschichte Theil 1 (1820) Die Vorwelt
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III. Persepolitanische Briefe. 235

zen Kultus, der darauf Erbauet war, konnte beyallem Guten, das er stiftete, nicht anders als dahinführen, wohin er gcführet hat, ausgezeichnet vorAegyptecn, Chaldäern, Indiern u. ft

i. Die Perser hatten keine Tempel, Obelisken,Labyrinthe, Hieroglyphen u. ft, aus denen ein Aber-glaube anderer Gattung entspringen konnte; ihrKultus lag im ausgesprochenen lebendigenWort, d. i. in Glückwünschen an die Natur, infeierlichen Lobpreisungen und Gebeten, So natür-lich und zweckvoll diese nun für Jahrs - und Tages-zeiten, Gebrauche und Feste eingerichtet und ihr be-zeichnender Kalender waren; so konnte es nicht feh-len, daß, da eben im A u s sp r ec h e n, d, i. irnNie-Unterlassen die Pflicht des Instituts lag,darauf der Werth der Handlung, die Macht desAusdrucks gelegt wurde. Statt des täglichen Hym-nus, einer Bnvillkommung der ausgehenden Sonne,hatte ein geistloseres trägeres Volk ohne ZweifelStabe gelegt oder an Korallen die Tag? gezghlet,und so wäre keine Magie des Worts entstanden.Statt die Gah's und Gahanbars, d. j. Tages - undJahreszeiten, freudig zu begrüßen, und sich dadurch,welches der Zweck war, zum Geschäft jeder Tages-und Jahreszeit zu starken, hatte ein stummes trau-riges Volk geseufzet und getraumet. Bey einemsprachseligern Jagd-, Berg- unh Hirtenvolk nahm

Ehre, Achtung, Stolz, Vorzug vor andern.zRichardson S, rb??,); daher wahrscheinlich derName.