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Zur Philosophie und Geschichte Theil 1 (1820) Die Vorwelt
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III. Pcrsepolitanische Briefe.

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entferntesten Provinz, im Winkel der Monarchie,nach Hofes Sitten nicht erzogen, in einer andernals Modischen Einrichtung; deshalb glaubte er sieihm sicher zu vermahlen. Auch ists Hcrodoks undTenophons deutliche Absicht, zu zeigen, daß im Kna-ben Eprus sich eine edlere Art, der Geburtsstolz derAchameniden, über die Meder erhob, und in Cyrus,dem Manne, siegend erprobte. In der letzten RedeEambyses an seine Perser, da er sie beschwor, dasReich den Medern ja nicht zu überlassen, sondern,da Cyrus Stamm mit ihm ausging, einen andernAchameniden zu wählen; in des stolzen LerxcsRede,da er seine und der Perser Abkunft von Achämenes(Dshemshjd) als ihren größestcn Vorzug preiset, zeigtnach Jahrhunderten noch Persis in seinem Glanz,d. i. in einem Gefühl der Vortrefflichkeit vor denMedern einzig durch Dshemshjd. Bezwungen warensie von den Medern gewesen, aber nicht ihres Stam-mes, ihrer Sprache, ihrer Sitten und Gedenkweise;vielmehr rühmten sie sich einer eignen früheren Kul-tur vor jenen.

Als Cyrus den Thron erlangte, war er zu stolz,nach Ecbatana zu gehen und ein Anhang der Meder-Monarchen zu werden; vielmehr verpflanzte er Ccba-tana nach Persis, und machte diese zur ersten Pro-vinz des Reiches. Dshemshjds'Sohn, ein Achä-menide, wollte er bleiben, und pflanzte diesen Na-men auf seine Nachkommen, als einen würdigernEhrennamen. Selbst begraben wollte er in dieserProvinz seyn: denn sie war Dshemshjds-Land, Acha-menien.

Als sein Geschlecht mit Cambyses ausging, undnach des Modischen Magiers Hinrichtung ein anderer