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Zur Philosophie und Geschichte Theil 1 (1820) Die Vorwelt
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III. Persepolitanische Briefe. 19s

Nun aber sagt Dshemshjds Sagengeschichte deut-lich, daß er gegen die Fischköpfe (Ichthyophagen) ge-zogen, daß Zohak aus Arabien ihn endlich übcrmei-stert u. f. Wie kann ein Begriff dieser Lcbensge-schichte des Persischen Kultivators Statt finden, ohnedie nähere Nachbarschaft seiner Cultivation am Meerund an 'Arabien? In den Medischcn Gebirgen gabskeine Fischköpfe; in Hamadan konnte ihn der Ara-ber Zohak nicht befeinden.

Hiermit stimmt auch die ungleich spatere Grie-chische Tradition überein, in der Pcrsis nicht eher,als unter Eyrus, zum Vorschein kommt. Sie kenntcs nicht anders als das eigentliche Achamenien,d. i, Dshemshjvs-Land, den Sitz der Familie Dshem-shjds. Diese nennet sie^als den edelsten Stamm desLandes, das Haupt der Pasergaden; welcherName sich allein auch aus D sh e m sh j d s Geschichteerklärt. Weil er diese südliche Provinz so licht fand,weil er ihr durch seine Kultur Helligkeit und Reinegab: so gewann sie den Namen der glanzenden, Hel-len Provinz Pars, Pa res. Im Zend-Avesta giltDshcm sh j d'durchgängig für den Stifter der glan-zenden, Hellen Versammlung, d. i. derPerser; diese Versammlung selbst konnte nicht andersalsPersegard heißen. Wo sich die Edeln versam-

Mittelgard u. si verstehet; so verstehet manauch in der Persischen Geschichte Dshjemsgard.Wand und Kant sind uns Deutschen eben so ver-ständlich. W and ist ein Gebirge, »zw man sich wem,det; Kant ein Gebirge oder ein Ort, der die Spitzemacht. Damit erkläret sich die Provinz Pcrsis ahsDshemkant, mehrere Gebirge ats Damavandselbst.