III. Perscpolitanische Briefe.
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„Was ist in der Erklärung, die ich im Jahr1787. anfangsweise herausgab, und vorsich-tig, nicht blos bescheiden, Pcrsepolis,eine Muthmaßung, nannte, bestanden?Was ist seitdem zu ihr hinzugechan wor-den ?"
Mir war es Hauptfrage: was ist das Gebäu-de? Paliast oder Tempel? (denn für den letzten hiel-ten es die meisten, oder ließen die Sache unentschie-den). Wer ist der Vorgestellte ? Priester oder König?Wer sind die Schaaren, die zu ihm ziehen? Opft-rer oder gar Opferthiere? Was tragen sie? Wasthut der König? Was bedeuten die Fabelthiere?Was war die Absicht der Konstruktion dieser Ge-bäude ?
Daß über dies Alles nichts Bestimmtes, vielWidersprechendes, ja manches Ungereimte gesagt war,liegt in Büchern zu Tage. Man hielt die Vorstel-lungen sogar, wie die dübey stehende Pfeilschrift,für unerklärbar *).
Da wagte ich. es,!-und schrieb meine Muth-maßung , die ich mir, so geringe sie sey, nicht gernegeraubt wissen möchte; ja von der ich hoffen darf,daß in dem, was Erklärung der Sache selbst, Kunst-erklarung ist, so wie sie durch Tychsens kühnenVersuch der Entzifferung einiger Wände der Pfeil-schrift Bestätigung erhalten, sie durch mehrere der-selben noch mehr erhalten werde.
*) Siehe hierüber Mandetsloh, Lhevenot,Lavernier, Kampfer, Chardin, leBrun, Hyde, Caylus u. s. f.