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Zur Philosophie und Geschichte Theil 1 (1820) Die Vorwelt
Entstehung
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II. PersepoliS.

ser drey Pforten ist auf dem Grundriß durch Punkteangezeigt, indem man hier in überaus großen Mar-morblocken noch jetzt die Locher sieht, wo die Zapfengestanden, auf welchen die Thüren sich gedreht ha-ben, wenn sie auf- oder zuqcmacht worden sind.

Auf dem prächtigen Wege von dieser Treppebis zur Wohnung des Königs sind noch jetzt einigeUeberbleibscl des Alterthums vorhanden, die, so wiedie eben erwähnte Treppe, der Witterung noch wohleinige taufend Jahre werden trotzen können, und vonMenschen haben sie auch nicht viel zu fürchten, sogroß sind die Marmorblöckc, woraus sie zusammen-gesetzt sind. Dies sind die 28 bis 3 o Fuß hohenWände, deren Lage auf dem Grundrisse durchund ^,L> angedeutet ist. Bey O findet man nochStücke von eben solchen Wanden, so wie auf demWege bis hieher auch, noch eine aufrecht stehendeSäule, welche mit den erwähnten Wanden ungefähreine gleiche Höhe hat, und also einen Beweis zu ge-ben scheint, daß der ganze Weg oben bedeckt gewe-sen ist. Biele Trümmer liegen hier noch zerstreutherum, und wie viel mag nicht bereits weggctragenseyn!

Endlich kam man zu dem Gebäude I-, welchesich für die Wohnung des Königs halte. Vor dem-selben und mit der Bordermauer dieses Gebäudesverbunden, sieht man abermal zwey Wände mit derAbbildung des erdichteten Thiers, welches man nahebey der Haupttreppe findet. Das Gebäude selbstwar 200 Fuß lang und eben so breit; cs hatte ander Vorder- oder Nvrdfeite zwey Thorwege, undhintenaus, oder nach Süden, eben so viele, von

denen