II. P e r s e p o l l s.
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niges lobet*). Seinen Einzug zu Jstakar (Perse-polis) hielt er, der Sage noch, als die Sonne indas Zeichen des Widders trat, und eben mit diesemEinzüge begann seine Aera. Also, nach der Persi-schen Landessage waren die Vorstellungen aufden Ruinen Persepvlis die Königsge-schichte dieses alten Perser-Königes, alseines Gründers' des Persischen Reichs;sie enthalten die Thaten und Einrichtun-gen seiner Regierung; und die Vorstel-lungen auf dem Grabmahl wären zuletztseine bescheidene Apotheose. Lasset uns dieHauptstücke des Denkmahls durchgehn, und wir wer-den den Grund finden, warum es der alten Sagenach Lacht - Dshemshjd, d. i. DshemshjdsSchloß oder Eupole heißt. Möge es errichtet haben,wer da wolle; genug, die Vorstellungen enthalten dasRitual und Ideal eines Perser-Regentenund R e ic h sv crw a l te r s unter Bildern der altenDshemshjds -Geschichte.
Zuerst also müssen wir das Gefäß der Sonnebetrachten, das, der Sage nach, Dshemshjd beyder Grundlegung Jstakars fand, und daher hier fitzendund stehend, ja sogar im Kampf mit einem Ungeheuerin der Hand hält: es ist das Symbol seinerPerson und seines Namens; denn Dshemshjdheißt ein Gefäß der Sonne, und zwar, wie die Tra-dition sagt, hieß er also wegen seiner Weisheit undSchönheit. Was wissen wir nun von diesem Gefäste?
*) 2euä-H,vestn 111 I. ?. II. II. und im Re-gister des zweyten Bandes, Dshemshjd.