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II, Dichtungen.
die du suchest, sprach sie mütterlich-freundlich, Kal-liqenia, die Mutter der S c h ö n h e i t: mein Kindist die Natu r. Aus Schönheit entspringtLiebe; Liebe erschaffet und genießt die Scho n-h ei t. Sie glanzt in Allem, was hold ist; am rein-sten in Dir, wenn du weise, gut und mächtig han-delst. Forsch? nicht nach dem Quell; strebe bandelndnach dem höchsten Schönen; auch aus Mißklan-gen erschaffe dir höheren Wohlklang, Kallias istdein Name. Du sabest mich, dir bleibe mein Bild!"
Sie rührte mich an, schreibt Kallias, und icherwachte. Mein Traum entfloh; aber ihr Bildallenthalben suche ich cs auf, in Gesinnungen, Thatcnund Gestalten; sein kleinster Abglanz entzückt mich,mich erinnernd an Sie— Kalligenia, die müt-terlichd Liebe, Quell aller Schönheit,