II. Dichtungen.
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Thcano.
Ein schöner Name zu einer schönen Sache:denn Dcmodor, ich wünschte, daß ich alle abgetra-gene, zu oft gebrauchte, Mährchen der Mythologiewenigstens in einer neuen Absicht wieder kommensähe. Ja, mir wäre es lieb, wenn ich jeden schö-nen Gegenstand um mich her mit einer Dichtungaus alten Zeiten gleichsam verwandeln und neu zubeleben wüßte.
Demodor.
Versuchen Sie cs, Thermo, und Sie werdenunvergleichbar schönere hcrvorbringen, als hier ver-sucht sind. Wissen Sie, wie diese entstanden? Durchdas Spiel eines Wettstreites auf einigen Spazier-gängen. Zwey Einsiedler gaben sich auf einigen ih-rer Spaziergänge Gegenstände auf, darüber eine Fa-bel, eine Dichtung oder was ihnen sonst einfiele, zusagen. Ich war einer derselben, setzte auf, wasgesagt wurde, und so sind diese Erzählungen worden.In einigen werden Sie noch Spuren des Wettstrei-tes finden.
Th e a n o.
Ein Spiel, das nicht jedem glücken wird.
D emodor.
Ihnen gewiß, und ich sehe schon schöneren Pa- >ramylhicn über einige Ihnen geliebte Gegenständeentgegen. Niemals dichtet die Seele angenehmer,als in solchen Spielen, und ich wollte, wie schonLcssing be» der äsopischen Fabel gesagt hat, daß