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I. Dramatische Stücke.
Die Kinder.
O Vater, Vater!
Die Mutter stirbt für dich.
Admet.
Für mich? Eicklare,Erklär', Älceste, mir das schrecklicheGcheimniß.
Alcestis (gefaßt und sanft)»
Ja, für! Dich, Admet, und gern.Die Götter federten für Dich ein Opfer,
Der Deinen Eins; ein willig Opfer. Wer?Wer, o Admet, ist mehr dein als Alccstis?Wer dem Gemahle naher, als sein Weib?Sie ist sich ganz ihm schuldig. Hab' ich nichtDer schönen Tage viel mit dir gelebt?
Besaß ich nicht dein Herz, wie keine BrautEs je besaß? Ich war dir die Geliebte,
Mit jedem Tage neu und schöner dir,
Mit jedem Tage du mir neu und schön;Vergönne mir den schönsten Brautschmuck heut,Indem ich dir mich ewig, ewig weih'. —
(Ueberirdische Töne taffen sich hören. Während ihrerSchweigen und Staunen. Sie verhallen, AlcestiSfährt fort).
Zwar muß ich dich und diese Kinder hierVerlassen; doch — Admet, gelobe mirs!
Komm, lege deine Hand hier auf mein Herz,Und schwöre mir auf deiner Kinder Haupt,
Daß nie du ihnen, diesen mutterlosen,
Stakt meiner eine böse Mutter gebest.