Drittes Wäldchen.
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so überhin nehme, als wir gemeiniglich im Zeitlaufeder Geschichte, w.nn wir ans Griechen und Römern,voll von ihrem Geschmacke, kommen, hinzuwerfenpflegen. Ein Erklärer ist mehr als Tadler; undder muß er seyn, weil unser Erbgeschmack alle seingutes Herkommen von daraus ablcitet.
Wieder also ein Beitrag zur Geschichte des Ge-schmacks und der Kunst? Immer ja! da diesemZeitpunkte aber sein Geschmack und seine Kunstnicht so ganz cigcnthümlich, da die Literatur dieserVölker, so verdorben, als sie sei), urstrün stich einefremde Colonie ist, die sich im Stillen mehr oderweniger ausgcbreitet haben kann: so wird, nach
Maas? dieser Ausbreitung, in eben dem Maaßc aucheine Geschichte des Geschmacks und der Kunst ausMünzen unsichrer. Es ist keine Hypothese, cs isteine von den Kennern der Mittlern Zeit langst ange-nommene Sache, daß die Reformation der Wissen-schaften wahrhaftig nicht mit einmal losgebcochcn,sondern lange im Stillen genährt, gewachsen, ge-r>ist sey. Und eben dieser Fortgang des stillenWachsthums , ist der auf Münzen bemerkbar ? Galthier nicht einmal für alle Herkommen, Nationalgc-schmack, der bleierne Druck des Zeitgeistes? unterdiesem konnte nicht immer viel reisender guter Ge-schmack liegen, der sich nur nicht äußern durste, undam wenigsten ja auf Münzen zuerst äußern konnte?galt wohl auf diesen etwas mehr, als Herkommen,das Joch des Jahrhunderts? Wie viel verli.re ichaber in einer Geschichte des Geschmacks, wo ich diesereifenden, ausbrechenden Saamcnkörncr verliere?