Drittes Wäldchen.
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von Himmel und Hölle, von Engeln und Teufeln,von Märtyrern und Heiligen Bilder finden, nichtgeschwind genug zu überschlagen. Selbst die besteVorstellung des Christenthums, die betende Miene,die knieende Figur der Andacht scheint nicht füreinen ewigen, offnen Anblick der Kunst die beste, sohäufig uns der gvthisch-papistische Monchsgeschmackdamit beschenket hat. Das wahre Gebet fliehet ineine stille Kammer: es will sich nicht zur Schau
stellen lassen: die vor allem anschauenden Volke ver-zückte Miene kommt, bei dem langen Anblicke, derärgernden Miene des Heuchlers zu nabe, und dasist noch eine der würdigsten Kunstvvrstcllungen ausunsrer Religion!
2. Sinnbilder von Städten, Pro-vinzen, Ländern geben auf den alten Münzeneine einfachere Bildersprache, als in Zeiten, da dieHeraldik eine zusammengesetzte künstliche Wissenschaftgeworden, die allein beinahe die Lebenszeit einesMannes fordert. Eine einfache Figur war dort Li^Symbole einer Stadt, einer Colonie, eines Landes;unsre Wappen sind eine Zusammensetzung vieler Fi-guren , um deren Eine oft Ströme von Menschen-blut vergossen, deren keine also, wo cs die Ehreund das Erbrecht des Münzherrn erfordert, ausge-lassen werden darf, an deren Einer in künftigenZeiten vielleicht ein ganzes Land gelegen scyn kan».Nun ists leicht, in solchem Fall über die mit Bil-dern bcladnen Münzen der Neuern zu spotten *)
*) S. 33. u. s.
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