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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 5 (1821) Kritische Wälder ; 2/3
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Kritische Wälder.

vino. In Iiis, licet ori^insm sunm su^sr-stitioni clclmant, tamon smissn lere est,nt ilL ckicam, prima vis st nbvlita:carmini vero I.atino non exiAunm sIsZan-tism eacksni conciliant!" *) O der; artigePhöbus Apollo! Wenn diese abergläubischen Wör-ter ihre erste Kraft verloren haben, wenn sie ihreNatur ausgezogcn, wenn ihr Gewicht weg ist; somögen alle solche elsZantiss non exiguas in denL?rkus! Sie sind ein elender Flitterstaat, eine poe-tische Sprache ohne poetischen Sinn, ein Schulge-schwätz. Ist nur dann ein mythologischer Aus-druck brauchbar, wenn ihm die Gewohnheit, deralltägliche Gebrauch seine ursprüngliche bildvollc Be-deutung entnommen: so ist er ein Redczierrath ohneWesen; und vor solcher Poesie behüt' uns, liebehimmlische Muse!

Nein! für schulmäßige Phrasesjägcr will ichdie Erweckcr der lateinischen Dichtkunst nicht neh-men; aber um so schwerer wird mir die Entschei-dung :wie weit kann eine wirklich poetische, undin ihren Hora; und Virgil verzückte Seele, inihrer poetischen Begeisterung, auch gleichsam anseine Götter und geistigen Wesen gläubig werden?Wie weit kann sich die horazische Laune, der vir-gilianischc Geist, insonderheit, wenn ich in ibrerSprache singe, cinstellen, daß ich Mythologie vonihrer Dichtungsart unabgetrennet und unabtrenn icherblicke, daß ich, indem ich, wie sie, singen will,

auch

kchist, Homer. x>. 82. 8g