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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 5 (1821) Kritische Wälder ; 2/3
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selbst nicht lachen? Welche Frage! welche Verwir-rung der Begriffe! Muß ein Held die Würde sei-nes epischen Charakters dadurch behaupten, daß er,wie ein Karthäuscr, nur sein msniento inori!ernsthaft und sauertöpfisch grunze? Vergeben dieGötter dadurch ihrer himmlischen Hoheit, daß sielachen? Stört Homer damit die feierliche Harmonieseines Gedichts, daß seine Griechen über den häß-lichen Thcrfites nach seiner Züchtigung lachen? Odie abuithcucrliche Mönchsscicrlichkcit! So wollen»vir das Wort >LX«L.'V, mit allen seinen Ab-kömmlingen, aus Homer ausstrcichcn: so »vollenwir die Miene des äisäuiiisull^, kalk - smilingvon dein Antlitze des herrlichen Miiton'schcn En-gels wegwischen, und in tiefe kritische Runzeln ver-wandeln: so soll aus der ganzen Iliade ein gothi-sches Kloster, und aus seinen Helden eine Reihefeierlicher Prälaten werden, denen der Ernst häßli-che Falten in die Stirne gekniffen, und die, wieder vortreffliche Hudibras

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Ehe NUN ein so feierliches Gebot: in der E?o-pee soll keiner lachen, gegeben wird, soll vorausausgemacht werden: ob das Lachen ein wirklich ent-ehrender Zug eines Menschen-, eines Helden-, einesGötteranclitzcs ftn? Lb es nicht Falle geben könne,