Zweites Wäldchen.
Bette, und neben ihm'die aufgoldnem Throne pran-gende Juno! — Selige Götter! selige Wohnung,,»des Olympus!
Wie heit nun Vulkan seine Sache ausgerichtet?Stand er aus, um einen lahmen Gaukler zu mach.n,und nichts mehr? Unwürdige Vorstellung, Homererweckte ihn, um die Götter aus einander zu brin-gen, um dem Olymp den Frieden zu geben. Er-reichte er diesen Zweck durch Poss.n, durch Gauke-leien? Noch unwürdigere Vorstellung: er spricht soanständig, so charakteristisch, als ein Vulkan nursprechen kann, und hier nur spr.ch.n scllte. Laustdrittens der Austritt auf ein pöbelhaftes Gelachter *)hinaus, daß sich Bauch und Seit.n stemmet, undso fortwahrct? Noch unwürdigere Idee, nichtwerth,die seligen Freuden des Olymps auch nur von fernzu sehen. Und endlich, war gar dies PöbelgclachtcrHomers Endzweck?-— Ich werde unwillig: wer
*) In der Sprache Homers, insonderheit in dereinfältigen Sprache seines Zeitalters ist „der«erEr^se: , der seligen Götter" kein
unwürdiger, unanständiger Ausdruck: erbezeich-net die ewige Heiterkeit, die unzerstörbare Freu-de , die ihre Stirn wieder einnahm, das seligeLächeln, das bei dem Anblicke des Nektarschen-kenden Gottes auf ihrem Antlitze schwebte, wozuallerdings ein kleiner Zug von Lustigkeit überseine Gestalt, und daß er seine Sache so wohlgemacht, sich mit einmischrr.
. ^