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Kritische Wälder.
Nun wundere ich mich zuerst über die Verwun-derung, „daß unrcr allen Feinden Homers noch nie-„mand auf diese Geschichte gefallen, daß, so sehr„man alles zu seinem Tadel gesammelt, man nicht„diesen Ort angeklaget." Ich wundre mich, „daß„sich Klotz so viel Mühe giebt, es zu untersuchen,„woher sich alle hätten betrügen lassen, diese Stelle„nicht zu tadeln; daß er selbst eine Gedankencita-„tion von Viva anführet, wo dieser wohl ThersiteS„könne im Sinne gehabt haben und — bei Allemnicht den Franzosen, dem Klotz so manches Mablcr-anekdötchen, und, zehen gegen Eins, auch diesenganzen Tadel schuldig ist; ich mcynr den be-rühmten d'Argenson *).
Dieser Franzose sagt bei Gelegenheit seines Ju-lius Romanus, und des lächerlichen Zwergesim Gemählde Konstantins : „es ist wahr, daß sich„eine solche lächerliche Figur zu einem so ernsthaften„Gegenstände gar nicht schicket; man müßte denn„diesen Mahler mit dem Homer entschuldigen wol-„len, der in der Jliade einen Vulkan,„worüber die Götter spotten, und einen„von aller Welt verachteten Th er fites
*) Leben der Mahler DH. I. p. 8>. Eben der Ta-del , nur verändert, ist Voltalren und andernFranzosen eigen, und Lessing hat zu verschiede-nen malen die Sache von der Seite des Dramain Beleuchtung genommen; s. Dramaturg, r.und 2 . Band hin und wieder.