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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 4 (1821) Kritische Wälder ; 1
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Erstes Wäldchen.

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häßlichen Körper. Der Mahler hat hier Schrankenseiner Kunst: denn wie selten will diese wohl Abscheu,höchsten Abscheu erregen? und wenn sich mit demHäßlichen kein Schrecken, sondern nichts, als Ab-scheu, erreichen laßt: wie könnte der Künstler VasHäßliche zum Schrecken gebrauchen wollen?

Das Eckelhaste endlich hier bin ich mit Les-sing gar nicht einig. Das Wiesel, das Sokrates un-terbrach, ist an sich kein cckelhaftec Gegenstand, unddie eckelhasten Züge, die Aristophanes sonst einmischt,sind ein Geschenk an den griechischen Pöbel, das wirdemselben auch lassen können. Alle hottentotische Er-zählungen, so bald sie den Eckel zur Hauptwirkunghaben, so dünken sie mir Ausgeburten des brittischenUeberwitzes und bösen Humors. In Hesiods Ab-bildung der Traurigkeit bin ich mit Longin von einer-lei Empfindung: cs sey, aus welcher Ursache es sey Ich mag die fließende Nase nicht sehen, ich magnichts sehen, was wirklich Eckel erwecket. Eckel,als solcher, läßt sich schlechthin mit keiner andern ge-fälligen Empfindung verschmelzen; und wenn dasGräßliche nichts als ein eckelhastes Schreckliche ist:so ist in diesem Gräßlichen,, was sich vom Eckel dareinmischet, allemal unangenehm, widrig.

Nur muß man auch freilich nichts für Eckel er-regend halten, was nur einen Nebenbegriff desEckels, durch weite Zurückerinncrung haben möchte:nichts für Eckel erregend, was, ohne dem Geschmackund Geruch zuzugehören, bloS widrig genannt

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