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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 4 (1821) Kritische Wälder ; 1
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Kritische Wälder.

dünkt, Lessing thue einen Fehlst, eich, um. die Ver-legenheit zu zerstücken. Wäre die Frage: wie kannder griechische Dichter einen Häßlichen schildern, daihn doch der griechische Künstler nicht schildern moch-te e so mag die Antwort gelten, die Figur tritt unsnicht mit einmal vors Auge: in der Schilderung

des Dichters ist sie minder widrig, fie höret vonder Seite der Wirkung auf unfern Anblick auf,häßlich zu seyn. Aber was soll das hier? Eswird einmal eine körperliche Gestalt geschildert, suc-cessive geschildert, da ihre Theile und Mißcheiledoch zusammen existiren, da sie doch in Verbindunggedacht werden muffen, wenn der Begriff der Häß-lichkeit aufkommen soll weg also mit dem Ther-sites, nach Lessings Grundsätzen, nicht, weil er häß-lich, sondern, weil er ein Körper ist, weil er alskörperliche Gestalt, und doch successiv, geschildertwerden muß.

Aber der Dichter kann ihn nutzen! er nutzt ihnzu *)" so kann er doch also Formen, kör-perliche Schilderungen nutzen? und wenn er sie nutzenkann, sind sie ihm erlaubt? worüber streiten wirdenn? Kann er häßliche Formen nutzen, wie weiteher schöne? und sind ihm jene erlaubt, wie weiteher diese? So kann er doch also, wenn er Energiein sie legt, auch körperliche Gegenstände schildernwas wollen wir mehr? Die Schärfe des Bogenshat nachgelassen: erschlaffet liegt er da! Mit einer

solchen

*) Laok. p. aZa.