Erstes Wäldchen.
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qes; der Dichter durch die geistige Kraft der Wortewahrend der Succession, bis zur vollkommenstenTäuschung auf die Seele. Wer also Farbe undWort, Zeitfolge und Augenblick, Gestalt und Kraftmit einander vergleichen kann, vergleiche. —
Manches zu dieser Aufgabe hat ein scharfsinni-ger Engländer *) vorgczcichnet, der im Geschmack«des Sbaftesburi ein Gespräch über die Kunst, undein anderes über die Tonkunst, Mahlcrei und Dicht-kunst gegeben. — Schade nur! daß er im letzten,stakt blos den Unterschied zwischen diesen dreienKünsten zu entwickeln, auf die leere Grille gerath,den Vorzug zu bestimmen, den eine vor der an-dern habe. Zwischen völlig ungleichartigen Dingenlauft eine bloße Rangordnung auf einen schülerhaftenWettstreit hinaus.
Lasset uns sehen, was Harris für Seiten desUnterschiedes findet. Zuerst macht er die sehr deut-liche Einkheilung zwischen Künsten, die ein Werkliefern, und Künsten, die durch Energie wirken.Jene sind, deren Wirkung coexistirende Theile hat,wie eine Bildsäule, ein Gcmäblde: diese, die suc-cessive wirken, z. E. Tanz, Musik. Oer Mittelpunktdes Lessing'schen Werkes, in welchen alle Strahlenfallen, ist also schon von Aristoteles angegeben. Wenndie Wirkung einer Kunst Energie ist: so kann
die Vollkommenheit solcher Kunst nur während
s> I. Harris Gespräche über die Kunst: über die
Musik, Maklerei und Poesie: über die Glück-seligkeit.