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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 4 (1821) Kritische Wälder ; 1
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Erstes Wäldchen.

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qes; der Dichter durch die geistige Kraft der Wortewahrend der Succession, bis zur vollkommenstenTäuschung auf die Seele. Wer also Farbe undWort, Zeitfolge und Augenblick, Gestalt und Kraftmit einander vergleichen kann, vergleiche.

Manches zu dieser Aufgabe hat ein scharfsinni-ger Engländer *) vorgczcichnet, der im Geschmack«des Sbaftesburi ein Gespräch über die Kunst, undein anderes über die Tonkunst, Mahlcrei und Dicht-kunst gegeben. Schade nur! daß er im letzten,stakt blos den Unterschied zwischen diesen dreienKünsten zu entwickeln, auf die leere Grille gerath,den Vorzug zu bestimmen, den eine vor der an-dern habe. Zwischen völlig ungleichartigen Dingenlauft eine bloße Rangordnung auf einen schülerhaftenWettstreit hinaus.

Lasset uns sehen, was Harris für Seiten desUnterschiedes findet. Zuerst macht er die sehr deut-liche Einkheilung zwischen Künsten, die ein Werkliefern, und Künsten, die durch Energie wirken.Jene sind, deren Wirkung coexistirende Theile hat,wie eine Bildsäule, ein Gcmäblde: diese, die suc-cessive wirken, z. E. Tanz, Musik. Oer Mittelpunktdes Lessing'schen Werkes, in welchen alle Strahlenfallen, ist also schon von Aristoteles angegeben. Wenndie Wirkung einer Kunst Energie ist: so kann

die Vollkommenheit solcher Kunst nur während

s> I. Harris Gespräche über die Kunst: über die

Musik, Maklerei und Poesie: über die Glück-seligkeit.