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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 4 (1821) Kritische Wälder ; 1
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daßer alle einzelne Dinge nur durch ihren Untheilan diesen Handlungen , gemeiniglich nur mit EinemZuge, mable," *) so darf nicht gleich der Stempeldarauf: folglich schildert auch d i e P o e s i e nurKörper andeutungsweise durch Handlungen; folglichkann auch die Poesie in ihren fortschreitendenNachahmungen nur eine einzige Eigenschaft derKörper nutzen, und was daraus mehr folgen soll"an Regeln von der Einheit der mahlerischen Beiwör-ter , von der Sparsamkeit in den Schilderungen kör-perlicher Gegenstände-u. s. w. Daß diese

Grundsätze nicht aus einer Haupteigenschaft der Poe-sie fließen, z. E. aus dem Successiven ihrer Töne,woraus sie Lessing hergeleitet, ist bewiesen. Daßsic auch, und wenn sie alle in Homers Praxis soStatt fanden, wie Lessing glaubt, doch auch nichtaus dem Successiven der Po;sie überhaupt, sondern

*) Alle Körper, die in Homers Gedichte Mitwirkensotten, werden mit so viel Zügen geschilderr,als Mitwirken sollen» Auf einen schranket sichHomer selten ein; wenn es auch nur ein Stein,Geraty, Bogen, u. s. w. wäre er nimmt sichimmer Zeit, so viel Eigenschaften seines Körpersanzuführen, als hier episch energisiren sol-len. Schildert er eine Sache nur mit EinemZuge: so ist dieser meistens allgemein, und fürdiesen Ort unbedeutend: es sind die gewöhnlichenBeinamen, die er zu jeder Sache hat, die ihmoft wiederkommt,

Herders W, j. sch.Lir.u.Kunst.IV, N L lt.