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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 4 (1821) Kritische Wälder ; 1
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Erstes Wäldchen.

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Folglich auch in demselben kein eigentliches, we-nigstens kein höchstes Gesetz geben können, sondernnur ein Nebenbegriff bleiben, aus dem wenig odernichts gefolgert werden kann.

16.

Um auf einen fruchtbarem Weg zu kommen,«ls dieser trockne Nebenbegriff gewahret, macht Les-sing einen Sprung, den ich ihm nicht nachthue.„Die Poesie schildert durch successive Töne; folg-lich schildert sie auch Successionen *), folglich hak„sie auch Successionen, und eigentlich nichts als„Successionen zum Gegenstände. Successionen sind„Handlungen: folglich" — und folglich hat Lessingwas er will; aber woher kann crs haben? Den Be-griff der Handlung fand er in der Succession; unddaß sie nur fortschreitende Gegenstände schildere,schloß er, weil sie in successiven Tönen schildert —wo bleibt hier die Kette? Gesetzt, daß das Aufein-anderfolgen der Töne in der Dichtkunst das wäre,was das Nebencinanderseyn der Farben in der Mah-lerei: welche Proportion ist in dem Successiven 8°er

Töne, und in dem Successiven der Gegenstände,die sie schildert: Wie weit halten diese Einen Schritt?Wie kann man auch nur an Vergleichung denken;

*) Laok. p> iba,

Herders W.r.sch.Lit.u.Kunst. M