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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 4 (1821) Kritische Wälder ; 1
Entstehung
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Erstes Wäldchen.

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Gefühls, Ehre, oder wenigstens erlaubt war, solltebei uns Weichlichen Schande, und durch den An-stand , der doch wenigstens den Schein der Starkegeben soll, verboten scyn? und zwar als ein Zeichender Schwache verboten?

Und dies wäre je bei den Griechen ein Ebarak-tercug homerischer Helden gewesen? So kenne ichmeinen Homer nicht; so will ich nicht meine Grie-chen kennen. Wenn ein Agamemnon *) in der Ver-sammlung über den Verlust der Griechen, an demer durch den Zank mit Achilles Schuld war, weinet;so liebe ich seine königlichen Zähren: sie fließen fürKinder: sie erleichtern in ihrem Strome, den Homermit einem Bache vergleichen kann, sein traurigesväterliches Herz; dieser Agamemnon aber bei seinerVerwundung schreie und heule mir nicht. WennAchilles, von Agamemnon öffentlich beleidigt, seineEhre fühlt, und vor seiner Mutter Thetis weinet: **)so sehe ich seine ruhmlicbenden Thranen gern: ich

weine mit, mit dem jungen Helden: aber bei der

Verwundung weine und schreie er nicht, sonst ist erAchilles nicht mehr. Um seinen Freund Patroklusheule und ächze und traure er ***); ich fühle seineThränen und sein edles Herz: ich würde ihn nichtverehren, wenn er ein stoischer Held wäre : so seufzeAgamemnon ff) über seinen verwundeten Bruder, und

*) Ili-cä. I. V. 1Z.

**) Ilisrl, L. V. 34g. z 6 o. etc.

***) Ilisä. v. so. etc, 'k. v. lZ» etc.ffff Ili-cil» v, rüg.