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Kritische Wälder.
die Heldenthräne, um die andre um so mehr zuverstärken: Heldenthaten.
Nun aber ändere man diesen Geist der Zeit:die ganze Welt werde das Land des Weisen, oderdes tauglichen und angenehmen Narren; allmäblichwerden sich die Bande schwachen, die das Her; desEingebohcnen an den Boden der Natur hefteten;ihm wird also auch das Unglück, oder die Entfer-nung seines Vaterlandes nicht mehr so zu Gemüthedringen: und so ist auch die edle Thcane um dasVaterland versiegt, die dort den Helden und denWeisen nicht verunzierte, sondern ehrte. Sie wirdhöchstens der eigennützigen oder üppigen ThräneRaum machen, die ein Ovid mitten in seinem trau-rigen Geschwätz, oder B ussi - N a b u t i n in seinemächzenden Unsinn, nach einem nu'..listigen Hofefließen laßt. Und so ist eine Quelle dieses Helden-gefühls ausgetrocknet: „die Bildung, die Erziehungfür das Vaterland."
2. Wenn noch ein jedes Geschlecht, eine jedeFamilie, unzcnrennt und Eins im Ganzen, einenBaum bildet, wo die Zweige und Früchte dem Stam-me zur Ehre gereichen, und durch das Abrcißcn der-selben der Stamm selbst verwundet wird: wie be-
deutend sind alsdann die gefühlvollen Züge Homersbei seinen fallenden Helden: „er siel, ein blühender„Jüngling; der Vater wars nicht, der ihm zum„Kriege rieth! — er stammt aus einem edeln Ge-„schlechte; mit seinem Tode aber ist dies geendigt —,,er war aus fernem Lande gekommen; nie aber wird„er in dasselbe zurückkehren — die Söhne des Rei--„chcn sielen; der Vater hat alles für Fremde ge-