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Erstes Wäldchen. 35
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». Wenn es eine Zeit giebt, da das WortVaterland noch nicht ein leerer Schall ist,sondern
-ein Sitbertön dem Ähr,
Licht dem Verstand und hoher Flug zum Denken,Dem Herzen groß Gefühl
so muß der Name Vaterland so gut den Dichter zumHelden, als den Helden zum Dichter, und beide zutheilnehmenden Söhnen ihres Vaterlandes machen.Der Held wird dafür streiten, der Dichter singen,und wenn sie beide es nicht mehr retten können,beide noch, als Söhne, darum weinen: und ist punDichter und Held und Sohn des Vaterlandes EinePerson — so ist dies die Zeit der patrioti-schen Klagelieder. Nicht aus einer sich üben-den Schulfeder; aus dem vollen Herzen werden diesefließen; nicht blos auf dem Papier, sondern im Ge-dachtniß, in der Seele leben; die Stimme derUeberlieferung wird sie aufbehalten, der Mund desVolks sie singen: sie werden Thranen und Thatenwecken: ein Schatz des Vaterlandes, und das Ge-fühl, daS sie besingen und wirken, Gefühl desVolks, Nationalgeist. Es wird also Eine Empfin-dung des Patriotismus seyn, die jetzt zu Thaten,jetzt zu Gefangen, jetzt zu Thranen fürs Vaterlandgedeihet, nachdem die Ausbildung desselben die Em-pfindung da oder dorthin lenket, und keinen Absen-ker derselben ersticket. Bei den Scandinaviern er-stickte das Beispiel DdinS die eine Art des Ausbruchs,
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