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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 4 (1821) Kritische Wälder ; 1
Entstehung
Seite
XVI
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Analytischer I nh al t.

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lg. Ob die Schilderung körperlicher Schönheit der Dicht-kunst verboten sey? Wo sie jede Schönheit-durchReiz zeigen könne? Ob sie jemals an einer Schön-beileschilderung werkmäßig arbeite? Ob, wenn derDichter häßliche Formen nützen kann, er nicht auchschöne nützen könne?

Lu. Homer macht Khersires nicht häßlich, um ihn lä-cherlich zu machen. Häßlichkeit an Seele und Kör-per ist sein Charakter, der blos dadurch gemildertwird, daß er auf nichts Schädliches auslauft. Eswird also der Person Lhersites noch diesmal erlaubt,in Homer zu bleiben.

rr. Wenn das Häßliche zum Lächerlichen Hilst: so istszum Contrast dcs Lächerlichen wesentlich. Aum Schreck-lichen nicht so. Ja zum Schrecklichen thur es nie-mals nichts, sondern zum Abscheu. Eckel kommteigentlich allein dem Geschmack und Geruch zu; an-dern Sinnen nur, so fern sie sich an deren Stellesetzen. Nicht alles Häßliche also ist cckelhaft.

22. Gebrauch des Lächerlichen, Schrecklichen, Eckclhas-ten in Poesie und Mahlerei. Abschied vom Laokoon.

2Z. Einzelne Fehler der Winkelmannischen Schriften.Sein Lod.

Kritische