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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 4 (1821) Kritische Wälder ; 1
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V o r r c d «.

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von seiner Hand einige Stellen bezeichnet, und dabeibemerkt, daß es besser seyn würde, sie wcgzulassen;so faßte ich Muth für Durchstreichung andrer Stel-len, die, zumal im zweiten und dritten Wäldchen,weit zahlreicher vorkamen. lieber die Lpistvlas Ho-insricas, die Verecnrräia VirZilinna, die VirrckicinsIssorarii, das unmismatische Werkchcn , u. si w. hatdie Zeit bereits gerichtet, so wie sic mehr andreSchriftchen und Schriftsteller richten wird; was bedarfcs erst jetzt noch einen Auto da anzustcllen?

Ein gleiches Gesetz machte ich mir bei unnöthi-gen Wiederholungen des bereits hinlänglich Gesagten,bei Stellen, wo sich die Kritik bei trivialen , sich selbstwiderlegenden, Dingen lang aufhielk, und das, wasals falsch, schwach, unschicklich, jedem einleuchtete,zu ausführlich bestritt. Hingegen die zuweilen üppigeFülle des Ausdrucks, die Eigenheiten des Styls, diezuweilen wuchernden Blumen, die Uebertreibungen desfeurigen, begeisterten Eifers , gehörten nicht untermeine Pflichten, als nur in wenigen Fallen. lleber-baupl wagte ich in der Sprache nichts zu andern,als in den Fällen, wo mir aus den fpätern Hcrder'-schen Schriften erinnerlich war, daß er selbst andersgeschrieben haben würde. Da Namen und Geschichts-umstände vermuthlich aus dem Gedächtniß geschriebenwaren: so glaubte ich auch hier berechtiget zu scyn,

zu ändern, was ich für unrichtig hielt; manches schienauch unter die Druckfehler zu rechnen zu seyn, andenen cs überhaupt nicht fehlte. In die gefällten Ur-Ihcile, Behauptungen und Kritiken konnte ich zwarnicht durchgängig einstimmen, auch mich nicht in denHauptdiscussionen mit Lessing überall gefangen geben,