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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 4 (1821) Kritische Wälder ; 1
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Vorrede.

und für mich Zweckmäßige einschränken mußte: sokonnte ich für dos Lesen einer Kritik der KlotzischenSchriften.keine leere Zeit ausfindcn. Dazu kammeine Abneigung von allen Fehden, sie mögen Na-men haben, wie sie wollen. So wenig ich Andreverdamme, welche Muth baben, die dreuste Unwis-senheit, die Literaturcab,ile und den Pcdantenstolz inseiner Blöße darznstellen, so widersteht es doch mei-nem sittlichen Gefühl (man nenne es Schwäche,wenn man will,) solche Waffen zu führen; ich hal-te mich an das Gute, das überall noch übrig bleibt.Die beiden Wäldchen blieben also damals so gut, alsKlotzens Lxistolss Howsricas selbst und andreKlotzische Schriften, von mir ungelesen; ein Gesetz,dem ich in neuern Zeiten in allen ähnlichen Fällentreu geblieben bin.

Bei der, durch das gute Zutrauen der Hinter-lassenen des seligen von Herders mir aufgetragenen,Durchsicht der kritischen Wälder, als einer der frü-hesten Früchte des herrlichen Genies, machte mir dieDurchsicht des ersten Wäldchens eine angenehme Be-schäftigung, da sie mit Rückerinnerungen frühererTage verbunden war. Aber wie groß ward meineVerlegenheit, als ich a» das zweite Wäldchen,über einige Klotzische Schriften, kam!als ich sie las, und jetzt zum erstenmal durchlas!Was sollte ich mir nun denken, daß Herder in ei-ner neuen Ausgabe gethan haben würde! sie gar nichtwieder abdruckcn lasten? Vielleicht einer Stelle zuFolge, welche sich in der Vorrede zum drittenWäldchen findet, wo er seine Anonymität ver-