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II. Gt'inige ©cfptadjc
fetn SttSeftmcifer befannt, bet - bie jfned)tfd)aft beS. menfcblicben ^Sillens grünblichet auS einander gelegt,
tmb bte grei'heit beffclbcn t>or£rt-ffficbcr beftimmt ga=be, n(S ©pinoja *). Sem 3)?enfd)'cn ift fein gerin»gereS giet ber grepbeit torgefegt, als bie grepbeit©otteS felbfr, bttrd> eine 3frt innerer 92otbwrnbig=feit, b. i. burd) noUfianbige SSegviffe, bie nnö <5r=fenntnifj unb Siebe ©otteS allein gewahren fonnen,über unfre Seibenfdjiiffen, je» über baS ©cbicffnlfetbf! Herren ju werben. ©rünblid) beweifet eS ©pi=
1 roja, bftjj, wenn man ^cei)f>eit für tolle, blinbe
SBillfübr nimmt, bet 4 fOIenfcb eben fo wenig alb ©ottfelbft ben ebten 9?amen bec grepbeit oerbienc; uieftmebr gehöre eS jur QSollfommenbcit ber 9?atur ©ot=teS , baß er auf biete 2frt nid)t feep fep, b. i. bafer eine blinbe SLÜllfübt nid)t fenne, wie es bennand) jur 8joUfommen&eit fiiner ffierfe gehört, bnfjtolle Söiflfülir auS ber ganjen ©cfyopfung oerbanntift. ©ie wäre, (um auch mit bem 9rcid)Stage juUfug§=bürg üu reben,) eine gotteSläftcrliche Sücfc inbet ©dwpfuug unb für jebeS ©efdwpf, baS ftc be=fajse, ein gerfiorenbeS Ucbel. ©lücflid) alfo, bnfj ftci ein SSiberfprud) in ftd) felbjf , ein Unbegriff iff. @ie
! ffnb bod) eben ber SJiepnung, Slieopbron ?
5 Sheophron. deiner anbern; aber was fngt
j JÜefftng oon. bem ©ebanfen ©otteS ? Sas fd)üler()afte
i „SScrfteben" ift weggeräumt; waS fegte er bagegen
1 ober barübet ?
(Philo laus, efjiet tjl bie ©teile **). „&
•) Etliic, L. IV. V.
**) SS, 19. 20,