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Zur Philosophie und Geschichte Theil 8 (1820) Seele und Gott
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II. Grillige ©efpröche

lid) triefet. 2fud) S9?ncf)t «nb ©ebonfe werben hiesmit (SinS: benti bec ©ebanfe ift CÖJncht, unb jwatbie oollfommenfte, fchIed)terbingS unenbliche ®tad)t,eben babtted), bafj er alles in fiel) ift unb hat, waSjut iinenblichen, in ffd) felbft gegrfinbeten, ft'ch felbjfauSbrucfenbctt ©facht gehöret. £ter Änoten ift alfogelöfet, «nb bas ©olb in bemfeiben liegt cot mir.Die ,,ewige Urfraft," bie Äraft aller Äräfteift nur (Sine; unb in jeber (Sigenfdjaft berfelben,wie foldje unfer SSerffanb auch feilen möge, ift ftegleid) unenblid). 9?ad) ewigen ©efegen feines» 2BesfenS benft, wirft unb ift ©ott baS ©ollfomnrenfteauf jebe oon ihm allein benfbate, b. i. bie oollfonumenfle SBeife. fjticht weife ftnb feine ©ebnnfen,fonbern bie SBeiSheit: nicht gut allein ftnb feine

SBitfungen , fonbern bie ©fite: unb baS alles nid)tauS. ,3tnang, nicht aus SBillffibt, als Cb auch baS©egentheil Statt haben fönnte, fonbern auS feinetinnern , ewigen, ihm wefentlichen Ofatur; auS ur=fptfinglichet, collfommenfter ©fite, b. i. Sbatigfeitunb SBahrheit.

5egt fehe ich auch , niein Steunb, warum ©pi=noja fo fehr gegen bie(Snb --h'lbftdjten" ift unb bem2fnfchein nad) hart gegen fte reoet. . ©ie ftnb ihmfchwache Ueberlegungen unb fBot ft e 11 u n g g*arten, SDillffihrlichfeiten unb 21 e 11 e utaten, bie 3. S3. ber Jffinfiler gewollt, aber aud)nicht gewollt haben fönnte. SBaS ©ott wirfte, bar=über burfte et nid)t evft rathfchlagen unb wählen;bie SBitfung flog auS ber Dtatur beS oollfommen=ften SBefenS: fte war einjig , unb aufer ihr nichtsanberS möglid).

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