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Zur Philosophie und Geschichte Theil 8 (1820) Seele und Gott
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II. (Sinige ©efptdche

bcnn eS fjcrcfdjt ein fanftmüthiger, ffilfev ©eift inbiefes SRanneS Sieben. jcjjt verfertigt er optifche©Idfer unb lernt von if>m felbft jeid)nm. Sec £e=bcnSbefchreibet hat eine ©ammlung feiner *3eid)nunigen in tipdnben gehabt, baruntec cucf) fpetfonen ge=rnefen, bie bei) ihm nnc einen cBefucl) ab (hafteten, bieec alfo waf)tfd)einlid) an» bem ©cbachtnifi ge^eic!)--net. Unter biefen Ucbungen war auch stVofaniello infeiner befannten gifd)ocfleibung, von bem ber 4l>titf)beS ©pino^a »erfid)erte, bafj bieg 33ilb ifjm felbflähnlich gefehen Ijabe. (Sin fonberbarer (Sinfall, fid)als SRafanicllo ä« zeichnen; ober oiellcidjt ein 2Birth$=einfall. SRun fcfjleift ©pino^a ©idfec, feinegrennbe oerfaufen fte unb er lebt fpaefam; in jwet)bis brep Sagen fielet er eft niemanb. ifiele bietfienihm ihren ffieutel unb ihre -fpülfe an ; alles aberfdjlagt er befdjeiben aus, lebt nsn geringen ©peifenunb fdjlieft feine ^Rechnungen alle SJiertcljahre, nurbamit er nid)t mehr aufwenbe, a(S er aufjuwenbenhabe. (Sr i(I, mie er feinen JpauSleuten fagt, eine©djiange, bie mit bem ©djwanj im SRunbe einen3irfel macht, anjujeigeit, baß ihm turn feinen Sab=»efeinfimften nichts übrig bleibe. Sch habe ba$©pmbol unter feinem SBilbe gefehen unb eS tf)orid)tauf fein ©pffem gebeutet. 355eich ein wahrererfPbilofoph in biefem allen, als manche biefeS s J?a=menS! (Sr will nicht mehr fammeln, als was nothigfep, um mit Söohlflanb begraben ju werben; erwill aber auch nicmanben jur Haft fallen unb nurbutd) fid) felbjl leben. ©ein betragen ijt ftill unbfeieblid): -£>err über feine Heibenfchaften, jeiget ecfid) nie webet fehc traurig, noch fef)c frobüd). ©e=

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