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Zur Philosophie und Geschichte Theil 8 (1820) Seele und Gott
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I. 23om Gürfenncn unb Grmpfinbett

ben ffietfnffer Ifbcnbig fennt unb mit ihm gelebthat, befto lebenbiger tvirb biefet Umgang.

@in 9)?enfd) in »erfchiebnen Sebenfjeiten i(ffid) nichts gicid), benfe anbers. , nadjbem er nnbcrSempfinbet. yebermann roeifj, »nie öfters, jumaf bei)p[b(slid)en Sctbenfctjaftcn, uns unfer erfteS Ur=theil trüge; unb inte ©egentbeilS bet etftc @in=btuef an grifebe unb 9ieu£)eit ,ntd)tS feines glei=djen habe. ©as erfte unbefangne bßierf eines 2fu=torS ijt baher meijicnS bas befre: feine f8lütf)e iffc

imÄufbrucf), feine Seele ned) ©iorgenrothe. S3ie=leS ift bcr> ihm nod) »olle, ungemeffene (hnpftnbung;tvaS nadjber ©rübelep ober reifer Oiebanf'e roitb,fcer fd)on fein fjugenbrotl) verloren Süir lieben im=mer mehr baS ^)albe als bas .©anje, ben vetfpre»chenben borgen als ben STiittng in böd)fter ©on=nenhohe äüit loollen lieber empftnben , als tviffen,lieber felbft unb vielleicht ju viel errathen, als lang»fam bergejaljlt erhalten. 5nbeffen finb jum Steffenber äßelt alle Sehens = unb alle SagSjeiten notbig.

©ie alten ©euffdjen fafjtcn (üntfd)lüffe in£run=Fenfeit unb führten fie nüchtern nuS, anbre tvetbenfie nüchtern faffen unb ttünfen nusfübien. 3n>beffen i|lS ival)r, unfre Äugel betrogt fid) immerum biefe bepben Srennpuncte unfrer ^llipfe , unbift feiten bepben gleich nahe, ©idleidjt fann fie unbfoll fies auch nid)t fepn ; nur hütbe fie fid) vor je=bem 2leufierjten, aus bem fie nid)t tricber gtrücffann. Sie ermattet im reinen ÜBerjtanbe unb finftin bet brennenben Seibenfd)aft unter.

S3ielleid)t f)at niemanb bie Sd)tvad)heit ber