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Zur Philosophie und Geschichte Theil 8 (1820) Seele und Gott
Entstehung
Seite
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6o I. 23om ßrbennen unb Gfmpftnben

S5on grepheit fdjtvÄ&en, ift feljc leicht, rnennman jebem 9iei(5, jebem @cl)eingut als einer unSfufficienten U r f a c () c bienet. GrS ijtmeijlenS ein erbärmlicher £rug mit biefen fufficien=ten ©runben , rno baS Allgemeine immer maßtfcßeint, unb ba$ befonbre @in$elne beS befiimmtengalleS ift Süge. SDtan ijl ein jtnecht be$ SWecha*niSmuS , (biefer aber in bie lichte 4?immelSvernunftverbleibet,) unb mahnet ftd) frei;; ein ©flaue inÄetten, unb träumet fid) biefe als SSlumenbranje.©obalb man ins ©peculiren bomint, bann manaus Allem Alles machen, bunbt fich aufgeflogenjum Gfmppreum , unb ber arme 2Burm liegt nochin ber Jpülle ohne glügel unb gruhling. SaifiS reahtlich ber erfte Äeim jttr grepheit, fühlen,baß man nicht frep fep , unb an welchenSSanben man tiafte i Sie ftarbften , frepflen 9Jlen=fchen fühlen bieß am tieffien, unb ftreben weiter;roahttfinnige, 5 um Äcrter geborne ©clauen, hob 1nen fte, unb bleiben voll hohen S£raumS im @d)lam=me liegen. Luther, mit feinem 33uch de servoarbitrio , matb unb ivirb von ben SBenigjfen ver=ftanben ; man mibcrjtritt elenb iober plärret nach,tvarum ? iveil man nicht mie üutf)et fühlet unbhinauf ringet.

2Bo @ei|l beS Jpertn ift, ba ift grepßeit. 3etiefer reiner unb göttlicher unfer Gfrbennen ift,bejfo reiner, göttlicher unb allgemeiner iji auch un=fer SÖJirben, mithin bejto freper unfre grepheit.feuchtet unS aus allem nur Sicht ©otteS an,mailet uns allenthalben nur glamme beS ©cho =pferS; fo tvetben mir, im S3ilbc feiner, Äonige