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15 (1853) Der Bravo : eine venetianische Geschichte
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ich Wochenlang in den Kanälen gelegen, meine Räume so rein wieein Möuchsgewisscn, und dann kam Befehl, die Anker zu lichten,und ein Bote, der, während wir durch den Hafen segelten, einstieg,ging als Fracht mit, um an der Küste von Dalmatien, oder anden griechischen Inseln wieder hinaus zu kriechen.",

Bei solchen Fällen hast du dein Geld leicht verdient."

Diamins! Meister Roderigo, hätt' ich einen Freund in Ve-uedig, der nur bei Zeiten Nachricht gäbe, so könnte man die Fe-lucke mit solchem Ballast beladen, der auf der jenseitigen KüsteGewinn brächte. Diene ich den edlen Herren nach Pflicht treu,was ginge cs dann den Senat an, wenn ich nun auch zu gleicherZeil meine Pflicht thäte für mein gutes Weib und ihre kleinen,braunen Kinder daheim in Calabrien?"

Es ist viel Vernunft in dem, was du sagst, Stefano; alleindu weißt, die Republik ist ein strenger Gebieter. Ein Geschäftdieser Art will mit leiser Hand berührt werden."

Das weiß Niemand besser als ich; denn als sie den Handels-mann mit all' seinen Geräthschaftcn aus der Stadt sandten, damußte ich gewisse Kisten in die See werfen, um Raum zu machenfür seinen nichtswürdigen Plunder. Der Senat ist mir Ersatzschuldig für diesen Verlust, werther Signor Roderigo."

Den du dir wohl gern diese Nacht zueignen möchtest?"

AllerheiligstcMaria! Sie können derDogeselbst sein, Signor,so wenig kenne ich von Ihrem Angesicht; doch ich möchte am Altard'ranf schwören, daß Sie, Ihres Scharfsinns wegen, zum Senatgehören müssen. Wenn die Dame nicht gar zu sehr mit Sachenbeschwert, und es noch Zeit ist, so möchte ich wohl ein wenig fürden Geschmack der Dalmaticr sorgen, mit gewissen Artikeln, dieaus den Ländern hinter den Herkulessänlen Herkommen."

Du kannst ja selbst darüber urtheilen, da man dich von derArt deines Geschäftes unterrichtet hat."

St. Januarius von Neapel, öffne mein? Augen! Man