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Dreizehntes Kapitel.
O der Tage, die wir grseh n.
Lhelton.
Eine Pause der Uebcrlegung und vielleicht der Ungewißheit,was hierbei zu thun, erfolgte. Sodann erhoben sich die Drei zugleicher Zeit und legten die Verkleidung ab. Nach abgelegtenMaske» zeigten sich die ernsten Gesichter bejahrter Männer, die dieSorgen und Leidenschaften der Welt mit tiefen, weder von spätererRuhe, noch Resignation wieder auszuglcichendcn Furchen, durch-zogen. Während des Entklcidens sprach Keiner von ihnen, denndas eben abgethane Geschäft hatte neue und unangenehme Gefühlein Allen erregt. Sie näherten sich jetzt dem Tische und suchtenErholung von dem lang erduldeten Zwange.
„Man hat Briefe vom König von Frankreich aufgefangen,"sagte Einer, nachdem sic Zeit genug gehabt, ihre Gedanken zu sam-meln; „cs scheint, sic handeln von den neuen Absichten des Kaisers."
„Sind sie dem Gesandte» wiedergegcben worden, oder sollendie Originale dem Senat vorgclcgt werden?" fragte ein Anderer.
„Darüber wollen wir uns zü gelegener Zeit berathen. Ichhabe nun nichts weiter mitzutheilen, außer, daß der Befehl, den Bot-schafter des heiligen Stuhls anfzusangcn, seinen Zweck verfehlt hat."
„Davon haben mich schon die Sekretäre benachrichtigt. Wirmüssen die Nachlässigkeit unserer Agenten untersuchen! denn manhat guten Grund, zu glauben, daß dieser Fang uns manche nütz-liche Kenntniß gebracht hätte."
„Da der V-rsuch schon bekannt, und viel darüber gesprochenworden, so müssen Befehle zur Festnehmung der Räuber ergehen,damit die Republik ihren gute» Ruf nicht verliert bei ihren Freun-den. Es sind Namen auf unseren Listen, die sich zur Bestrafungeignen, wie es denn in dieser Hinsicht bei uns nie an Proscribirtenfehlt, mit denen man Vorfälle dieser Art verwischen kann."