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des Siegers zurückgewiescn hattest, gingst du nicht unter deine Ka-meraden nnd nährtest ihre Ohren mit Klagen über die Ungerechtig-keit des St. Marcus und die Tyrannei des Senats?"
„Nein, Signor. Ich ging traurigen, zerrissenen Herzens fort,denn ich hatte nicht gedacht, daß der Doge und die Edlen einemsiegreichen Gondelier einen so geringen Lohn abschlagcn wurden."
„Und du zögertest nicht, dicß unter die Fischer und Müssig-gänger des Lido zu verkünden?"
„Excellenz, das war nicht nöthig — meine Mitbrüder kanntenmein Unglück, und es bedurfte meiner Zunge nicht, das Schlimmsteweiter zu verbreiten."
„Ein Tumult entstand, du an der Spitze; von Ausstand wardgesprochen, und groß Rühmens gemacht von Dem, was die Flotteder Lagunen gegen die der Republik thun könnte."
„Es ist wenig Unterschied zwischen beiden, außer, daß dieLeute der einen in Gondeln mit Netzen, und die anderen in denGaleeren des Staates auslaufen. Wozu sollte ein Bruder des an-dern Blut suchen?"
Jetzt ward die Bewegung unter den Rathsherrcn sichtlicherals je. Sie flüsterten unter einander, nnd überreichten dem exa-minirenden Sekretär ein Papier, worauf einige schnell geschriebeneWorte standen.
„Du sprachst zu deinen Genossen ganz öffentlich über das dirvermeintlich zugefügte Unrecht; du machtest Anmerkungen über dieGesetze, welche die Dienste der Bürger begehren, wenn die Republikgenöthigt ist, eine Flotte gegen den Feind zu senden."
„Es ist nichts Leichtes, Signor, zu schweigen, wenn das Herzvoll ist."
„Und Berathungen waren unter Euch, in Gemeinschaft nachdem Palast zu kommen und vom Dogen im Namen des Pöbels vomLido die Freilassung deines Enkels zu begehren."
„Signor, es waren Einige so großmüthig, dieß Anerbieten zu