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jungen Patriciers sich berge, welcher dem Einfalle einer launischenSchönen willfahre. „Der Zufall hat dir die äußerste linke Seitebestimmt."
„Du hast vergessen den Fischer aufzurufen," bemerkte derMaskirte, während er feine Gondel in die angewiesene Lage brachte.
„Besteht der grauköpfige Narr noch darauf, seine Eitelkeit undseine Lumpen vor den Besten Venedigs zur Schau zu stellen?"
„Ich kann den Nachtrab bilden," erwiederte Antonio geduldig.„Mögen die in der Linie bleiben, für die es sich nicht schickt, einemMenschen, wie ich bin, sich zuzugesellen. Ein paar Stöße mitdem Ruder mehr oder weniger können bei einer so langen Fahrtwenig austragen."
„Es würde besser sein, wenn du so bescheiden als anspruchsloswärest, und zurückbliebest."
„Wenn's Euch beliebt, Signore, will ich lieber versuchen, wasder heilige Antonius für einen alten Mann thun mag, der Abendsund Morgens seit sechzig Jahren zu ihm gebetet hat."
„Es ist dein Recht, und da du zufrieden damit scheinst, so be-halte deinen Platz im Nachzuge. Du hast ihn so nur einige Augen-blicke früher, als du ihn sonst gehabt haben würdest. Erinnert euchjetzt an die Regeln des Kampfes, kühne Gondeliere, und rufet eureSchutzheiligen noch einmal an. Kein Ausfahren, noch andere schlechteMittel dürfen angewendct werden: es gilt nichts als flinke Ruderund hurtiges Gelenk. Wer unnütz aus der Linie weicht, ehe er ander Spitze ist, soll beim Namen zurückgerufen werden, und werschuldig befunden wird, das Spiel irgendwie gestört oder die Pa-tricier aus andere Weise erzürnt zu haben, soll angchaltcn undaußerdem bestraft werden. — Haltet euch bereit zum Signale."
Der Spielgehilfe, der in einem stark bemannten Boote sichbefand, fuhr ein wenig zurück, während Eilböte, ähnlich ausgerüstet,voranflogen, die Neugierigen vom Wasser zu vertreiben. Kaumwaren diese Vorbereitungen gemacht, so flatterte vom nächsten Dome