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15 (1853) Der Bravo : eine venetianische Geschichte
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Und der Römer mit seinem Trastcvere hat recht. Gilt dir'sdenn nichts, Stefano Milano, von einem großen und ruhmreichenVolke abzustammen?"

's ist besser, Gino Monaldi, von einem Volk zu sein, daseben noch groß und ruhmreich ist. Die Freud' an der Vorzeit istwie das Vergnügen des Narren, der vom gestern getrunkenenWeine träumt."

Gut das für einen Neapolitaner, dessen Land niemals eineNation gewesen ist,"-versetzte ärgerlich der Gondelier.IchHab' oft gehört von Don Camillo, der geboren und erzogen ist indem Lande, daß halb Europa euer Sicilien als Pferd gebrauchtund eure neapolitanischen Beine strapazirt hat; nur Die habcn'snicht gethan, die das nächste Recht dazu hatten."

Wenn auch! Die Feigen sind doch so süß, und die Feigen-schncpsen so zart wie immer. Die Asche vom Vulkan deckt Alles."

Gino," sagte eine befehlende Stimme neben dem Gondelier.

Signore."

Der, welcher das Gespräch unterbrochen hatte, deutete auf dasBoot, ohne weiter ein Wort zu sagen.

i'ivockörti," murmelte der Gondelier in Hast. Sein Ka-merad drückte ihm ganz freundschaftlich die Hand denn eigent-lich waren sie geborene Landsleute, obgleich das wandelbare Schick-sal den Einen in die Kanäle geführt hatte und im nächstenAugenblick ordnete Gino die Kiffen für seinen Herrn, nachdem erzuvor seinen ihm untergebenen Rudergesellen aus tiefem Schlafgeweckt hatte.

desselben geben vor, von den alten Herren der Welt abzustammen, und blicken mitVerachtung aus die übrigen Römer als Barbaren.