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15 (1853) Der Bravo : eine venetianische Geschichte
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ihm die Brigg in den Baldachin, nnd schlug die Gondel in Stücken,als war's 'ne Wasserblase gewesen, die der Bucentaur zurückläßt."

Der Padrone hätt' so großmüthig sein sollen, über Pietro'sDummheit nicht zu klagen, da der ja seine Strafe ohnehin hatte."

Nncirs cli äio! Der Padrone ging zur Stund' in See, oderer wäre Futter für die Fische in den Lagunen geworden! Da istkein Gondelier in ganz Venedig, der nicht den Schimpf im Herzenfühlte. Wir wissen uns so gut blecht zu schaffen als unsere Herren."

Ei nun, eine Gondel ist so gut sterblich wie eine Felucke, undjedes hat seine Zeit. Besser, am Stoß einer Brigg sterben, alsin die Klauen eines Türken fallen! Was macht dein jungerHerr, Gino? Jst'S zu hoffen, daß er seine Ansprüche beim Senatdurchsetzt?"

Morgens kühlt er sich in der Giudecca ab, und willst duwissen, was er Abends macht, sieh' dich nur um unter den Edlenim Broglio."

Indem er sprach, warf der Gondelier einen Blick seitwärts,auf eine Gruppe Patricier, die unter den schattigen Arkaden amPalast des Dogen umherwandelten, einem Ort, welcher zu gewissenZeiten nur den Bevorrechteten «erstattet war.

Mir ist nicht unbekannt, daß die Edlen von Venedig zurAbendzeit die niedrige Kolonnade da zu besuchen pflegen, aber daßsie in der Giudecca sich baden, habeich mein Lebtage nicht gehört."

Und würf' sich der Doge selbst ans einer Gondel, er müßtesinken oder schwimmen so gut wie ein schlechteres Christenkind."

llell' MrintiLo! Wollt' der junge Herzog auch zumRedentore, da zu beten?"

Er kam zurück und hatte es gethan doch was verschlägt's,in welchem Kanal ein junger Edelmann seine Nacht verscufzt? Wirwaren eben in der Näh', als das Anconaschiff das Kunststück machte.Während Giorgio und ich vor Wuth schäumten über die Tölpeleides Fremden, sprang mein junger Herr, der, was Gondelfahren