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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 3 (1821) Der Eid
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Ehre sich und Ruhm erworben,

An Gestalt ein Mann von Ansthn,Voll Gemüths; es drückt ihn schmerzlich.Daß der König von NavarraMit dem Schimpfe von KastiljenSo viel Beute mit sich nahm.

Als der König zum Altar«Trat, bewundernd seine Fahne,Deren gleich' er in ganz SpanjenKeine nirgend je gcsehn,

Riß der Abbt sie vom Altäre,Und erhob die Fahne — Eids.

„Wisse/sprach er, großer König,Miss', in diesem Heilgen Kloster,

Das mir anvertrauet ist,

Liegt ein Held, mit dessen Fahne,Unter ihr, darf ich mich messen,Großer König, selbst mit dir.

Denn hier ist die LeichenstatteLids, genannt Lampe ador."

„Eine Gunst von Dir zu bitten,Herr, ergriff ich seine FahneKühn, und trage meine BitteDir in tiefster Demuth vor.

Laß den Raub zurück, 0 König,

Den Du unserm Land entziehest;

Dir gereicht's zu höherm Ruhm«,