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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 3 (1821) Der Eid
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Der Cid.

Viele stille Thränen flössen,

Bis sie zu San Pedro kamen,Wohin sich der Cid gewünscht.

Selbst der König von KastiljenAls er von dem Auge hörte,

Sankt' er Boten ihn zu grüßen,Ehrenvoll ihn zu begleiten,

Eilte selbst hin nach Cordonna,

Und als er den Tobten sah,

Wundert' er sich seiner Schönheit-.Ordnete, daß statt im GrabeEr auf einem prachtgen StuhleSäße neben dem Altar.

Aufgerichtet , reich vergoldetWard ihm schnell ein TabernackelLanger als zehn Jahre saß erDa in seiner vollen Rüstung,

Als ob er noch leibt' und lebte,

Dm Tizona in der Hand.