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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 3 (1821) Der Eid
Entstehung
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235
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Der Cid,

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Lebet wohl, ihr schönen Berge,

Terucl und Alba razin,

Ew'ge Zeugen seines Rubmes,

Seines Glückes, seines Muths;

Lebet wohl, ihr schönen Höhen,

Und du Aussicht auf das Meer hin.

Ach, der Tod, er raubt uns Alles,

Wie ein Habicht raubt er uns.

Seht, es brechen seine Augen

Er blickt hin zum letztenmal.

Was hat er gesagt, der guteCid? Er liegt auf seinem Lager.

Wo ist seine Eiscnstimmc?

Kaum noch kann man ihn verstehen,Daß er seinen Freund B^ibieca,

Ihn noch einmal sehen will.

Babieoa kommt, der treueMitgcfahrt' des wackern Helden,

In so mancher, mancher Schlacht.

Als er die ihm wohlbekanntenGuten alten Fahnen stehet,

Die sonst in den Lüften wehten,Hingebeugt auf's Sterbelager,

Unter ihnen seinen Freund.

Fühlt' er seinen Lauf des RuhmesAuch geendet, steht mit großenAugen stumm da, wie ein Lamm;

Sein Herr kann zu ihm nichts sprechen,Er auch nichts zu seinem Herrn.