Der Cid.
Seine Fahne trug Bermudes,Hieronymus, der Bischof,
Zog in Rüstung mit dem Heer,
Gegen den Barbnrenkönig,
Miramamolin genannt,
Der dem Cid die schone Beute,
Sein erworbneü Reich Valencia,
Mit wobl fünfzigtausend ReiternTrotzig abzunehmen kam.
Als einander gegenüberMauren nun und Christen standen,
So viel Mauren, Christen wenig,
War Alles in Furcht und Angst;
Bis auf seinem Roß BabieoaCid erschien, in reichen WaffenUnd mit lauter Stimme rief:
„Gott mit uns, und San - Iago! "Sprengte dann ein in die Feinde;
Hieb und tödtete; gebadetWar sein Arm in Heidenblut;
Wer sich ihm zu nahen wagte,
Jeder Maur galt einen Hieb.
Endlich fand den MaurenkonigSelbst er auf, im SchlachtgetümmelDreymal traf er; dreymal schützteDen Barbaren nur die Rüstung,
Bis er sich, erst hintern HügelSchleichend, dann in ein Kastell zog,
Und dem Cid das Feld verließ.
Von dem Volk, mit Ihm gezogen,Blieben wenig' ihm der Tausend;
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