Der Cid.
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Wohlerfahren in den Waffen,Rüstet dieser stracks die VestenAns mit Vorrach und mit Volk;Muntert' auf dann feine RitterFreudig auf gewohnte Weise,
Führte dann Donna Timena,
Sie und seine bcydcn Töchter,
Auf des Schlosses höchsten Thurm.
Allda sahen sie zum weitenMeer hinaus, die Mauren kommen,Sahn mit großer Eil' und SorgfaltSie aufschlagen ihre Zelte,
Unter Kriegsgeschrey und Trommeln,Kricgsgeschrey und Paukenhall.
Großes Schrecken faßt die MutterWie die Töchter: denn sie hattenSolche Heere nie zu Felde,
Nie auf Einem Platz geschn.
„Fürchtet nichts, ihr Lieben alle,Sprach der Cid, so lang' ich lebe.Nah' Euch keine Sorg' und Angst:Morgen; und Ihr sehet alleDiese Männer überwunden;
Töchter, und von ihrer HaabeMehrt sich Euer Heirathsgut.
Je mehr ihrer, desto besser,
Desto reicher wird die Beute,
Für die Kirche zu Valencia,
Die, dem Volk zu hoher Freude,Morgen Euch zu Füßen liegt.
HerdersW. z. sch.Lit. ».Kunst. HI. O c-A.