Und im Kasten dreyßig SchlüsselVon den Städten und den Schlössern,Die hiemit Euch der Verräthet,
Die der Eid Euch übergicdt. "
„Stolz bezahl' ich meine SchuldenKönig, mit den Gütern reichetUeberwundnet Könige»
Einem ArMen und Verkriebnen ,
Dem Ihr nichts, o König, ließet.Blieb nichts übrig, als auf KostenAndrer Euch befriedigen,^
„Alvar Fannez, mein GesandterIst ein Krieger, der sich selberSein Gut zu erwerben weiß;
Er begehret nicht Geschenke,
Nur daß Ihr ihm, König, zusprecht,Wie es seiner Ehre ziemt.
Was ich nie von Euch erlangte,Wahrlich, das verdienet Ec."
„Ehrenworte kosten wenig,
Und sie sind so reich einträglichEinem guten Könige:
Sie gewinnen ihm die Herzen,
Wenn bev ungerechten MottenSich das treuste ihm entzieht.
Daß der Eid Euch treu blieb, König,Traut, o trauet nicht dem Beispiel)Viele sind vielleicht an Muthe,
Wen'gc ihm an Großmuth gleich.
Edel hielt ers, Euch zu dienen,